Die Todesstrafe als theologisches Problem by Gerhard Gloege (auth.)

By Gerhard Gloege (auth.)

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Sein Begriff von Gerechtigkeit meinte nicht eine iustitia distributiva im aristotelischen Sinne, sondern den Inbegriff der Heilserweisungen Jahwes (Ri. 5, 11), die in Gottesfurcht empfangen und im Gehorsam zu bewahren waren. Diese Heilserweisungen aktualisierten sich je und je im Kultus und durchherrschten von 82 83 Albrecht Alt, Die Ursprünge des israelitischen Rechts, BAL 86,1 (1934), 11 ff. , Kleine Schriften zur Geschichte des Volkes Israel I (1953), 285 H. Ebd. 16 = 289. = 36 Gerhard Gloege hier aus den Alltag.

Schließlich sind mit dem Tode zu ahnden - entsprechend dem dritten Gebot - Sabbatschändung (Ex. 31,14 f. = 35,2; Num. ) und der Bruch des Banngebotes im heiligen Krieg, der Diebstahl an Jahwes Eigentum bedeutet (Jos. 7; entsprechend: Eidbruch 1. Sam. 14,24). b) Sippenrechtlich werden - entsprechend dem vierten Gebot - Delikte gegen die elterliche Autorität mit der Todesstrafe bedroht (Ex. 17; Lev. 20,9; Dtn. 21,18); außerdem - entsprechend dem sechsten Gebot Ehebruch beider Partner (Lev. 20,10; Dtn.

16,8) besagt, "daß bei einem Mord das Blut des Gemordeten auf den Mörder übergeht, an ihm haftenbleibt (Gen. 9,5; 2. Sam. 4,11; Hes. 20). Sollte sich diese Verbindung zwischen Mörder und Blut lockern, so verknüpft sie 88 89 90 91 92 K. Koch (5. Anm. 86), 27 f. Ebd. 15. Sedäqä nahestehende und entgegengesetzte Begriffe im Alten Testament (Uppsala 1932). K. Koch (s. Anm. 86), 26. Ebd. 31. " Erst "der Tod des Mörders entnimmt seine Umgebung der Sphäre seiner schicksalswirkenden Tat" (vgl. 2. Sam. 21,1.

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